Wir hatten die Zeit
unseres Lebens

Performance art

Ahhh, die wilden Sechziger! Lange Haare, gute Musik und eine spannende neue Kunstform erobert die Galerien der Welt.

Es wird Kunst gemacht, wie es sie noch nie zuvor gegeben hat und in intensiven Performances erforschen die Künstlerinnen und Künstler was alles möglich ist. Sie experimentieren mit dem eigenen Körper, mit Tanz und Aktion, mit Farben und ungewöhnlichen Materialien und verändern damit den Blick auf Kunst für immer

In diesem Projekt blicken wir mit älteren Darsteller*innen auf diese Epoche zurück, erforschen Performance-Art und entwickeln gemeinsam eigene Performances. Die Ergebnisse werden in zwei Aufführungen im Theaterhaus Tor 6 in Bielefeld vor Publikum präsentiert.

Die 1960er. Für manche eine Zeit des Aufbruchs, für andere ein Paradebeispiel für die Verklärung der Vergangenheit. Auf jeden Fall: ein Jahrzehnt der Widersprüche. Zwischen sexueller Befreiung und der Frau am Herd, zwischen strikten gesellschaftlichen Konventionen und politischer Revolution, zwischen Toast Hawaii im Partykeller und einem Joint vor dem Konzert, zwischen Mondlandung und Mauerbau. Und die Geburtsstunde dessen, was wir heute als Performance-Kunst kennen.

In »Wir hatten die Zeit unseres Lebens« blicken die DarstellerInnen auf ihre Erfahrungen in den 1960er Jahren zurück und fragen sich in biografischen Texten und selbst entwickelten Performances, was uns das Jahrzehnt ihrer Jugend heute noch erzählen kann. Dabei kommt alles auf den Tisch: Persönliches und Politisches, Pop-Kultur und Performance-Art.

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„Gefördert von der Stadt Bielefeld, Kulturamt; Stadt Bielefeld, Sozialamt; vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien“